Visual Content Marketing Trends

Wie wichtig sind Bilder und Videos? Worauf muss ich bei der Produktion achten?
Content Marketing ist wichtig – das haben wir in den vorangegangen Blogbeiträgen zum Thema (Content Marketing für lokale Unternehmen, Wie sehen gute, passende Texte aus) erläutert. Doch welchen Stellenwert haben dabei Bilder und Videos? In diesem Blogbeitrag erhalten Sie eine Definition des Begriffs Visual Content. Wir erklären, welche Wirkung Visual Content auf potentielle Kunden hat und wie Sie diesen für kleine und mittelständische Unternehmen richtig aufbereiten.

Bilder & Infografiken

Guter Visual Content wird immer gebraucht. Egal ob auf Ihrer Webseite, auf Social-Media-Kanälen oder in Blogbeiträgen: Bilder und Videos erhöhen die Aufmerksamkeit potentieller Kunden enorm. Studien belegen, dass durch visuelle Reize eine doppelt bis dreifach höhere Klickrate erreicht werden kann. Hierbei sollte jedoch großer Wert auf Qualität gelegt werden. Verwackelte oder unscharfe Fotos wirken unprofessionell und werden schnell weitergeklickt.

Gerade soziale Netzwerke wie beispielsweise Instagram legen als bilderdominierte Plattformen extrem viel Wert auf die Qualität der Visuals. Nutzen Sie Social-Media-Kanäle, um auf die Vorzüge Ihres Unternehmens aufmerksam zu machen! Dabei fördern Fotos von Messen oder internen Veranstaltungen ebenso den Traffic auf Ihrer Seite wie gut gestaltete Bilder neuer Produkte oder eines frisch renovierten Ladenlokals bzw. Büros. Die Nutzung von Instagram macht vor allem in Branchen Sinn, in denen es viel Bildmaterial gibt. Doch auch andere Unternehmer:innen können auf Kanälen wie Instagram, Pinterest oder auch TikTok bestehen. Überlegen Sie sich genau, was Ihre potentiellen Kunden und neuen Mitarbeiter interessieren könnte und erstellen Sie relevanten Content rund um diese Themen. Seien Sie hier gerne kreativ!

Eine weitere Bildquelle, die häufig in Beiträgen und auf Webseiten Beachtung findet, ist die Infografik. Diese soll dabei helfen, komplizierte Sachverhalte und Studien anschaulich und verständlich zu vermitteln. Die grafisch aufbereiteten Darstellungen sind deshalb so beliebt, weil Sie die wesentlichen Aspekte einer komplexen Information hervorheben, ohne dass erst ein ganzer Text gelesen werden muss. Eine gute Infografik führt folglich dazu, dass das Interesse eines Nutzers geweckt wird und er dadurch länger auf Ihrer Webseite verweilt, um sich ausgiebiger mit Ihren Themen zu beschäftigen. Zusätzlich werden Beiträge mit Infografiken in den sozialen Netzwerken gerne geteilt, sodass Ihrem Unternehmen gleich die Möglichkeit geboten wird, potentielle Neukunden zu erreichen.

Virtual-Reality

Wenn Sie noch einen Schritt weitergehen möchten, können Sie auch in 360 Grad- und Virtual-Reality-Videos investieren. Diese Aufnahmen geben dem Betrachter die Möglichkeit, seinen Blick durch ihr gesamtes Unternehmen – oder einen besonders wichtigen Teil davon – schweifen zu lassen. 3D-Gefühl ohne Virtual-Reality-Brille! Viele Unternehmen nutzen dieses Format, um Interessenten beispielsweise Produktionsanlagen oder Arbeitsplätze zu veranschaulichen. Durch etliche aneinandergereihte Einzelaufnahmen erwecken diese Formate das Gefühl, sich im Raum bewegen zu können. In der Horizontalen umfasst der Blickwinkel 360 Grad, in der Vertikalen 180. Vorreiter dafür war beispielsweise Google Streetview. Diese Formate sollten idealerweise von Profis erstellt werden, da auch hier auf eine hohe Qualität der Bilder geachtet werden muss, um Ränder und schlechte Übergänge zu vermeiden.

Videos, Reels & Snack Content

Wer schon eine Stufe weiter gehen will, beschäftigt sich mit bewegten Bildern. Diese sind nicht nur ein größerer Eyecatcher, sondern bieten auch die Möglichkeit, ausführlichere Informationen über das Unternehmen unterzubringen. Die bekanntesten Plattformen für Video-Content sind YouTube und Vimeo. Doch gerade Social-Media-Kanäle bieten zunehmend mehr Möglichkeiten für das Verbreiten von Videos. Der Vorteil von Bewegtbildmaterial – egal ob in Form eines Imagevideos, einer Produktbeschreibung oder eines Erklärvideos – ist, dass es mehrfach angesehen und fehlerfrei weiterverbreitet werden kann sowie für potentielle Kunden leicht zu konsumieren ist.

Kurze Videos in Form von Snack Content oder Reels finden vor allem bei jüngeren Zielgruppen enormen Anklang. Diese kurzen Videosequenzen sind meist kreativer und lockerer gestaltet und sollen den Konsumenten in wenigen Sekunden fesseln. Der Bezug zu Ihrem Unternehmen sollte schlüssig nachvollziehbar sein und der Content eine positive Botschaft vermitteln.

Stories z. B. bei Instagram und Facebook bieten die Möglichkeit, auf aktuelle Themen, neue Posts oder auch laufende Veranstaltungen hinzuweisen. Die Stories sind für 24 Stunden aufrufbar und werden dann automatisch gelöscht. Unternehmen können so in ständiger Kommunikation mit ihren Kunden bleiben, auch ohne täglich (bleibenden) Content zu posten.

Einfach mal zuhören – Podcasts

Auch wenn Podcasts nicht zum klassischen Visual Content gehören, so fügen sie sich doch nahtlos in das Thema ein. Denn Podcasts sind absolut im Trend und ersetzen zunehmend die klassische Radio-Zeit: Ob im Auto, im Badezimmer oder beim Kochen – die meisten Hörer nutzen Podcasts als Informationsquelle und zur Zeitüberbrückung. Die Audio-Beiträge gibt es zu allen Themen von Politik und Umwelt über Comedy-Shows bis hin zu Beauty-Talks. Gängige Plattformen wie Spotify, Audible, Deezer oder Soundcloud bieten nicht nur die Möglichkeit, die Beiträge mehrfach anzuhören, sondern auch die entsprechenden Plattformen der Unternehmen zu abonnieren und auf diese Weise keine neuen Folgen zu verpassen. So ist das Format auch für kleine und mittelständische Unternehmen interessant. Wichtig ist hierbei nur, die richtige Thematik für Ihren Podcast zu wählen.

Selbst machen oder einkaufen?

Bildmaterial, Infografiken und Videos können dank Smartphones und Fotoprogrammen von jedermann selbst gemacht werden. Dies erspart natürlich externe Kosten, Sie sollten jedoch überlegen, ob Sie den qualitativen Ansprüchen an den Visual Content gerecht werden können. Externe Dienstleister wie Agenturen bringen nicht nur das entsprechende Equipment und ausreichend Erfahrung für die Produktion mit, sie sind auch mit dem gesamten Prozess vertraut und planen alles von der Projektentwicklung über die Vorproduktion bis hin zu den Dreharbeiten und der Nachbearbeitung ein.

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