Instagram

Einige Unternehmen, die sich auf Instagram präsentieren, haben es vielleicht schon erkannt: Wer zu häufig Hashtags wie „#like4like", „#likeforfollow" oder „#followme" unter seinen Bildern verwendet, wirkt schnell unprofessionell und unseriös. Aber wie viele und welche Hashtags wirken sich positiv auf die Reichweite aus und wie lassen sich Captions und Emojis auf Instagram sinnvoll nutzen? Aktuelle Studien zeigen in diesem Zusammenhang, dass „mehr" nicht automatisch immer „besser" bedeuten muss. Das richtige Maß kann zudem, je nach Anzahl der Follower, unterschiedlich sein.

 

Instagram-Studie gibt nützliche Hinweise, um Postings zu verbessern

Quintly, einer der führenden Anbieter von Social-Media-Analysen, liefert in seiner „Instagram Study 2019" aufschlussreiche Ergebnisse über die Entwicklung der Follower-Anzahl der einzelnen Profil-Gruppen, die Beliebtheit von Bild-, Video- und Karussell-Posts, die Textlänge von Captions, die Nutzung von Hashtags und Emojis sowie die Anzahl von User-Interaktionen an den verschiedenen Wochentagen. Aus den Studien-Ergebnissen lässt sich sicher kein Patentrezept für das perfekte Posting ableiten, aber sie gibt dennoch einige wertvolle und nützliche Hinweise für Instagram-User.

Auch wenn Bilder nach wie vor das beliebteste Instagram-Format sind, verzeichnen Video-Postings in der Regel deutlich mehr Interaktionen (21,2 Prozent). Auch im Vergleich zu den eher selten verwendeten Bilder-Karussells schneiden Videos hierbei besser ab (18,6 Prozent). Angesichts der wachsenden Beliebtheit von Videos scheinen sich Video-Postings auf Instagram also immer mehr zu lohnen.

Wie wichtig Captions (Bildbeschreibungen) für den Erfolg eines Postings sind und wie sich die Textlänge dabei auswirkt, kann gemäß der Studie je nach Anzahl der Follower sehr unterschiedlich sein. So verzeichnen Accounts mit mehr als einer Million Followern mehr Interaktionen, wenn sie ganz auf die Caption verzichten. Bei Accounts ab 1.000 Followern werden die meisten Interaktionen mit Captions von 1 bis 50 Textzeichen erreicht. Hingegen verbuchen kleine Accounts mit bis zu 1.000 Followern sowohl bei einer Textlänge von 1- 50 Zeichen, als auch bei längeren Texten ab 300 Zeichen die Höchstzahl an Interaktionen.

Bei den Hashtags zeichnet sich eine ähnliche Tendenz ab. So erhalten Accounts mit mehr als 100.000 Followern die meisten Interaktionen, wenn sie ganz auf Hashtags verzichten. Accounts mit 1.000 bis 10.000 Followern erreichen mit 1 bis 3 Hashtags die meisten Interaktionen, während kleine Accounts mit bis zu 1.000 Followern bei 10 oder mehr Hashtags am besten fahren. Accounts mit 10.000 bis 100.000 Followern sind erstaunlicherweise mit mehr als 10 Hashtags am erfolgreichsten.

Dennoch muss das nicht zwangsläufig bedeuten, dass beispielsweise Accounts mit mehr als 100.000 Followern weniger Interaktionen erhalten, wenn sie Hashtags verwenden. Generell scheint es sinnvoll, nicht immer die beliebtesten Hashtags wie viele andere Instagram-Profile zu nutzen, sondern lieber häufiger auf spezifische oder lokale Hashtags zurückzugreifen. Nur so ist es auf Dauer möglich, sich von der Masse abzuheben und die richtige Zielgruppe anzusprechen.

Obwohl sie in der Social Media-Welt für viele User nahezu unverzichtbar geworden sind, enthalten mehr als 50 Prozent der Instagram-Posts gar keine Emojis. Doch inzwischen werden Emojis auch von Unternehmen und Influencern immer häufiger verwendet. Folgt man den Ergebnissen der Studie, so kann der komplette Verzicht auf Emojis die Anzahl der Interaktionen durchaus senken und das gilt sowohl für Accounts mit vielen, als auch für Accounts mit wenigen Followern.

 

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