Social Media SEO

Wie sich Social Media-Aktivitäten eines Unternehmens auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) auswirken und wie beispielsweise der Algorithmus  von Google darauf reagiert, ist immer noch nicht ganz klar. Dennoch sind viele Online-Marketing-Experten davon überzeugt, dass man mit gutem und effektiven Social Media-Marketing zumindest indirekt die SEO unterstützen und im nächsten Schritt das Ranking von Websites verbessern kann. Dabei kommt es unter anderem auf qualitativ hochwertige Inhalte, die Steigerung der Marken-Bekanntheit, die Bindung zu den Usern und die Generierung relevanter Backlinks an.

 

Social Media und SEO bilden automatisch Synergien

Im Idealfall sind Social Media und SEO eng miteinander verknüpft und es ergeben sich fließende Übergänge. Inhaltlich hochwertige Beiträge, viele Follower, Shares und Likes können dazu beitragen, auch die Bekanntheit der eigenen Website zu steigern und das Ranking bei Google und anderen Suchmaschinen zu verbessern. Umso mehr macht es Sinn, die Social Media-Strategie auf seine Zielgruppe auszurichten und den Content immer wieder im Hinblick darauf zu optimieren.

Soziale Netzwerke bieten gute Möglichkeiten, um die eigene Zielgruppe noch besser kennenzulernen und auch die Keywords, die sie bevorzugt benutzt, herauszufinden. So ergeben sich automatisch Synergien mit der SEO. Gelingt es Unternehmen, auf Social Media eine Community und Vertrauen aufzubauen und gleichzeitig die Bindung zu potenziellen Kunden zu intensivieren, wirkt sich das langfristig ebenfalls positiv auf die SEO aus.

Social Media tragen häufig zur Steigerung der Marken-Bekanntheit bei

Social Media-Marketing kann maßgeblich zur Markenbildung beitragen, doch dafür müssen die Inhalte einmal mehr qualitativ hochwertig sein und den Nerv der Zielgruppe treffen. Die Content-Strategie sollte darauf ausgerichtet sein, möglichst relevante Inhalte und Fachwissen aus der eigenen Branche für die Community bereitzustellen. Nur so lässt sich auf Dauer eine Marke in den Sozialen Netzwerken etablieren.

Besonders positiv wirkt es sich auf die SEO aus, wenn Kunden bei der Produktsuche häufig den Produktnamen mit dem Markennamen kombinieren. Dadurch erkennen Google und andere Suchmaschinen, dass die User ein Produkt immer wieder mit einem bestimmten Markennamen verbinden. Das kann sogar dazu führen, dass die Marke auch dann in den Suchergebnissen bevorzugt wird, wenn nur das Produkt als Such-Keyword eingegeben wurde.

Relevante Backlinks durch Social Media

Je mehr ein Unternehmen qualitativ hochwertige Inhalte über Facebook, Twitter, Instagram, YouTube oder Pinterest verbreitet, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch Links zur eigenen Website auf qualitativ hochwertigen Internetseiten geteilt werden. Das können zum Beispiel anerkannte Fachseiten oder beliebte Blogs der Branche sein. Auf diese Weise werden immer mehr relevante Backlinks generiert, was letztendlich auch die Autorität einer Website und die SERPs bei Google & Co. erhöht.

Wichtig ist, sowohl bei Inhalten, als auch bei Backlinks, mehr auf Qualität statt auf Quantität zu setzen. Die wichtigen Suchmaschinen honorieren meist nur wirklich relevante und hochwertige Backlinks, während schwache Links eher unbeachtet bleiben. Stimmt die Qualität der Inhalte, werden Beiträge häufiger geteilt und es steigt in der Regel auch die Verweildauer auf der verlinkten Website.

Zu einer höheren Verweildauer und zur Generierung relevanter Backlinks können auch YouTube-Videos auf Websites beitragen. YouTube ist zum einen als Soziale Plattform extrem beliebt und der Video-Kanal ist zum anderen ein wichtiger Teil der Google-Familie. Zudem werden ansprechende Clips und Videos besonders gern geteilt und können sich somit positiv auf das Ranking auswirken.