Page Experience als neuer Rankingfaktor für Google Suchergebnisse

Wie Google kürzlich in einem Blogbeitrag ankündigte, wird die Page Experience ab 2021 als neuer Rankingfaktor in die Suchergebnisse einfließen. Dazu stellt der Konzern Seitenbetreibern eine Reihe von Kennzahlen (die Core Web Vitals) zur Verfügung, um damit Faktoren wie Ladezeit, Mobilfreundlichkeit und User Experience besser messen zu können. Auch wenn Google AMP (Accelerated Mobile Pages: Beschleunigen der Ladegeschwindigkeit von mobilen Websites) weiterhin unterstützt, soll die Verfügbarkeit einer AMP-Version hingegen keine Rolle mehr für die Rankingposition spielen. Website-Betreiber werden laut Google ein halbes Jahr vorher informiert, bevor die Änderungen greifen.

Wann soll der neue Rankingfaktor greifen?

Ursprünglich war die Einführung der neuen Rankingfaktoren früher geplant. Google möchte jedoch allen Website-Betreibern genug Zeit geben, um zunächst auf die Effekte der Corona-Pandemie zu reagieren. Die Core Web Vitals und andere unterstützende Tools stehen allerdings schon jetzt für die Umstellung auf die neuen Rankingfaktoren zur Verfügung.

Wie wird die Page Experience ermittelt?

Mit Hilfe der Page Experience als Rankingfaktor möchte Google das Nutzererlebnis bei der Interaktion mit einer Website verbessern. Im Hinblick darauf werden folgende sieben Aspekte analysiert:

1. Ladezeit (Largest Contentful Paint): Zeit, die benötigt wird, um den wesentlichen Inhalt einer Seite sichtbar zu laden

2. Interaktivität (First Input Delay): Zeit, die der Browser benötigt, um auf eine Interaktion, z. B. Klick auf einen Link, zu reagieren

3. Visuelle Stabilität (Cumulative Layout Shift): Auswirkung instabiler Elemente wie z. B. verrutschte Bilder oder Texte im sichtbaren Bereich

4. Mobilfreundlichkeit (Mobile Friendly): wie einfach ist die Nutzung einer Seite auf einem mobilen Endgerät

5. Sicherheit beim Navigieren (Safe Browsing): Schutz vor gefährlichen Websites und Downloads

6. HTTPS-Verschlüsselung

7. Verzicht auf Intrusive Interstitials (Non Intrusive Interstitials): z. B. Pop-ups

Aus den Werten dieser Aspekte wird dann die Page Experience berechnet. Hierbei werden die ersten drei Metriken (Ladezeit, Interaktivität, Visuelle Stabilität) anhand der Core-Web-Vitals-Kennzahlen ermittelt. Ein Zugriff auf die Core Web Vitals ist über die Tools „Search Console", „Lighthouse", „Chrome DevTools", „Chrome UX Report" und „Web Vitals Extension" möglich.

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Die Page Experience kann den Unterschied machen

In seinem Blogbeitrag betont Google, dass zwar alle Aspekte der Page Experience wichtig seien, aber dass letztendlich vor allem Seiten bevorzugt würden, die die besten Informationen und den besten Content für die Suchanfrage lieferten. Böten allerdings mehrere Seiten gleichermaßen gute Informationen und Inhalte an, könne künftig in diesem Fall durchaus die Page Experience den Ausschlag für das bessere Ranking geben.

Auch für die mobile Suche und in diesem Zusammenhang vor allem für die Top Stories dürfte die Page Experience ein wichtiger Rankingfaktor werden.

Informationen zum Thema aus erster Hand sowie eine grafische Darstellung der maßgeblichen Such-Signale für die Page Experience finden Sie unter folgendem Link:

https://webmasters.googleblog.com/2020/05/evaluating-page-experience.html

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Foto von Donald Tong von Pexesls