YouTube

YouTube ist nicht nur „die" Video-Plattform und wichtiger Teil der Google-Familie, sondern gleichzeitig die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Völlig klar also, dass der Video-Channel auch im Marketing-Mix vieler Unternehmen eine immer größere Rolle spielt. Ein gutes Produktvideo oder ein Firmenportrait in Form eines ansprechenden Clips sagen oft mehr als 1.000 oder noch mehr Worte in einem Text. Aber welche Werbe- und Anzeigenformate bietet Google für YouTube zu welchen Konditionen an und wie werden sie platziert? 

Eigenes Werbevideo hochladen

Ein selbst erstelltes Werbevideo lässt sich, wie jeder andere YouTube-Clip, in wenigen Schritten hochladen und veröffentlichen. Dabei können Unternehmen unterschiedliche Monetarisierungseinstellungen auswählen und als Option hinzufügen, dass die eigenen Abonnenten über die Veröffentlichung des neuen Videos benachrichtigt werden. Die Frage ist hierbei, ob man nicht mehr potenzielle Kunden erreicht, wenn man eines der anderen Werbeformate wählt und den Werbeclip in einem themenrelevanten YouTube-Channel veröffentlicht?

Eine Anleitung zum hochladen eigener YouTube-Videos finden Sie hier:
https://support.google.com/youtube/answer/57407?co=GENIE.Platform%3DDesktop&hl=de 

Übersicht der Anziegenformate:

1. Displayanzeigen und Overlay-Anzeigen

Displayanzeigen sind nur für Desktop-Computer vorgesehen und werden rechts neben dem Video und über der Liste der nächsten Videovorschläge platziert. Verwendet der User einen größeren Videoplayer, werden die Anzeigen optional unter dem Player eingeblendet. Displayanzeigen werden über Google  AdWords verwaltet und sind in den Formaten 300 x 250 oder 300 x 60 Pixel verfügbar. Display-Ads sind relativ dezent, fallen aber trotzdem auf.

Halbtransparente Overlay-Anzeigen sind ebenfalls nur für Desktop-Computer vorgesehen und werden im unteren Bereich von Videos eingeblendet. Sie können als Bild- oder Textanzeigen in den Größen 468 x 60 oder 728 x 90 Pixel geschaltet werden. Klickt ein User auf die Overlay-Anzeige, wird er auf die Website des werbenden Unternehmens weitergeleitet. So sind Overlay-Anzeigen ein Weg, um die Markenbekanntheit zu steigern.

2. Überspringbare Videoanzeigen

Diese Videoanzeigen kann der Nutzer nach fünf Sekunden überspringen. Sie werden vor, während oder nach dem Hauptvideo eingeblendet. Überspringbare Videoanzeigen können auf Desktop-Computern, Mobilgeräten, Fernsehern und Spielekonsolen geschaltet werden. Sie werden im Videoplayer wiedergegeben. Für den Werbetreibenden fallen nur Kosten an, wenn der Nutzer sich das Video mindestens 30 Sekunden lang oder bis zum Ende anschaut.

Für überspringbare Videoanzeigen sind die Formate InStream und Video-Discovery wählbar. InStream-Anzeigen sind bis zu drei Minuten lang und können auf die eigene Website verlinken. Bei den Video-Discovery-Anzeigen handelt es sich um klickbare Suchanzeigen, die bei den YouTube-Suchergebnissen, in YouTube-Apps oder unter „ähnliche Videos" erscheinen.

3. Nicht überspringbare Videoanzeigen

Nicht überspringbare Videoanzeigen können vor, während oder nach dem Hauptvideo eingeblendet werden. Sie sind für Desktop-Computer und Mobilgeräte verfügbar. User können das von ihnen gewählte Video erst ansehen, wenn sie sich die Videoanzeige bis zum Ende angeschaut haben. Deshalb sind sie bei vielen Nutzern unbeliebt. Nicht überspringbare Videoanzeigen sind 15 bis 20 Sekunden lang und werden im Videoplayer wiedergegeben.

4. Bumper-Anzeigen

Bumper-Anzeigen dauern bis zu sechs Sekunden und sind ebenfalls nicht überspringbar. Sie werden im Videoplayer wiedergegeben und erscheinen auf Desktop-Computern und Mobilgeräten. Bei Bumper-Ads zahlt das werbende Unternehmen auf CPM-Basis, also nach jedem tausendsten Aufruf der Video-Anzeige.

5. Gesponserte Infokarten

Gesponserte Infokarten bieten eine zusätzliche Darstellungsoption für Videos. Sie erscheinen in verschiedenen Größen auf Desktop-Computern und Mobilgeräten. Mit ihnen lassen sich zusätzliche Inhalte - wie beispielsweise Produktinformationen -darstellen, die für das Video relevant sind. Der Zuschauer sieht dabei einige Sekunden lang einen Teaser für die Infokarte. Außerdem kann er rechts oben im Video auf ein Symbol klicken, um sich die verschiedenen Infokarten anzusehen.

6. TrueView for Action

Das Anzeigenformat TrueView for Action bietet die Möglichkeit, User stärker zur Interaktion zu animieren. TrueView-for-Action-Videos können nach fünf Sekunden übersprungen werden. Gleichzeitig bleibt die Call-to-Action-Aufforderung (z.B. eine Kaufoption oder ein Lead) bis zum Ende des Hauptvideos sichtbar. Abgerechnet wird dieses Anzeigenformat auf CPA-Basis.

7. Out-Stream-Anzeigen

Mit Out-Stream-Anzeigen lässt sich laut support.google.com die Reichweite im Web deutlich erweitern und dadurch die Markenbekanntheit steigern. Nutzer können bei diesem Anzeigen-Format entscheiden, ob und wie sie mit der Anzeige interagieren. Out-Stream-Anzeigen wurden speziell für Mobilgeräte entwickelt, so dass Nutzer einfach weiterscrollen oder die Anzeige stumm schalten können. Abgerechnet wird auch bei diesem Format auf CPM-Basis, allerdings fallen nur Kosten an, wenn das Video mindestens zwei Sekunden lang wiedergegeben wurde.

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