Aktuelle Studie von Greven Medien zeigt: Für lokale Unternehmen wird die regelmäßige Sichtbarkeit in sozialen Medien essenziell wichtig
Köln, 3. August 2026. Verbraucher suchen mindestens einmal im Monat online nach Angeboten lokaler und regionaler Anbieter. Dabei stehen sie KI-gestützten Social-Media-Beiträgen immer offener gegenüber. Das zeigt die aktuelle Studie von Greven Medien.
Regelmäßige Suche nach
lokalen Angeboten
Ob Handwerksbetrieb, Einzelhändler oder Dienstleister: Lokale Unternehmen, die heute nicht in den sozialen Medien präsent sind, riskieren, von Kunden übersehen zu werden: Knapp 60 Prozent (59,2 %) der befragten Verbraucher sucht mindestens einmal pro Monat im Netz nach regionalen Anbietern, mehr als ein Viertel (26,9 %) sogar wöchentlich. Um die Aufmerksamkeit potenzieller Konsumenten auf sich zu ziehen, reicht es dabei nicht mehr aus, die Produkte oder Dienstleistungen auf der Webseite zu präsentieren, vielmehr müssen Unternehmen ihre digitale Sichtbarkeit auch in den sozialen Netzwerken erhöhen. Laut Umfrage erwartet 35,1 Prozent der Befragten regelmäßig Social-Media-Posts von Unternehmen. Besonders ausgeprägt ist der Wunsch bei jüngeren Verbrauchern zwischen 18 und 29 Jahren (66,4 %).
Mehr Nachfrage bei produktorientierten oder handwerklichen Unternehmen
Eine kontinuierliche Präsenz in den sozialen Medien ist vor allem bei handwerklichen oder produktorientierten Unternehmen gefragt: 15,5 Prozent der Kunden möchte regelmäßig über Angebote und News informiert werden. Im Gegensatz dazu werden Posts von Dienstleistern, deren Beziehung stärker auf persönlichem Vertrauen basiert, in den sozialen Medien seltener verlangt (11,5 %); das betrifft zum Beispiel Ärzte, Psychologen oder Anwälte.
Verbraucher vertrauen KI-generierten Inhalten mehr und mehr
Nicht nur auf die Häufigkeit der Social-Media-Beiträge reagieren die Befragten aufgeschlossen, sondern auch auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz: Bei der Erstellung von Social-Media-Inhalten stellt KI für den Großteil der Verbraucher kein Hindernis dar. So macht es für 53,4 Prozent der Befragten keinen Unterschied, ob ein Beitrag mit Unterstützung von KI generiert wurde oder nicht.
Ähnlich sieht es aus, wenn Unternehmen offen kommunizieren, dass ihre Social-Media-Beiträge mithilfe von KI erstellt worden sind: 56,5 Prozent der Verbraucher geben an, dass sie es nicht wichtig finden, ob ein Unternehmen seine KI-basierten Posts thematisiert oder nicht. Auffällig ist, dass vor allem Menschen ab 40 Jahren wenig Wert auf diese Unterscheidung legen. Stattdessen achten sie auf nutzbare Inhalte, die zuverlässig über Neuigkeiten berichten.
Auch die Ortsgröße scheint Einfluss auf die Akzeptanz gegenüber KI zu haben: Anders als in kleinen Orten bewerten 28,2 Prozent der Befragten in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern den Einsatz von künstlicher Intelligenz positiv.
Unternehmen müssen Präsenz zeigen
Die Studie verdeutlicht, dass Verbraucher von lokalen Unternehmen nicht nur Präsenz in den sozialen Medien erwarten, sondern zunehmend auch akzeptieren, wenn die Inhalte mit Unterstützung von KI entstehen. Entscheidend sind Qualität, Professionalität und Frequenz, jedoch weniger die Art der Umsetzung.
Insbesondere jüngere Verbraucher reagieren sensibel auf fehlende Angebote in den sozialen Medien. Für ein Drittel der 18- bis 29-Jährigen ist digitale Unsichtbarkeit ein größeres Problem als der Einsatz von KI in Social-Media-Beiträgen.
„Häufig sind es die Social-Media-Profile, mit denen Unternehmen einen ersten Eindruck hinterlassen. Wirken diese ungepflegt, lassen sie Zweifel an der Seriosität aufkommen. Wer potenzielle Kunden nachhaltig erreichen möchte, sollte demnach zwingend darauf achten, dass die Beiträge aktuell, relevant und glaubwürdig sind. Nur so gewinnen Konsumenten Vertrauen in die Angebote. Ist dies gegeben, tritt in den Hintergrund, ob die Posts mit oder ohne KI entstanden sind“, erklärt Joachim Gassmann, Geschäftsführer bei Greven Medien.
Mithilfe KI-gestützter Tools lässt sich ein kontinuierlicher Auftritt in den sozialen Medien effizient und ohne zusätzlichen Personalaufwand sicherstellen. Viele Unternehmen erkennen darin einen Vorteil und wissen: Auf eine regelmäßige Social-Media-Kommunikation können sie nicht verzichten.
Im Auftrag von Greven Medien wurde im Juni 2026 eine Umfrage mit NIQ eBUS durchgeführt. Die Gesamtheit der Untersuchung umfasst deutschsprachige Frauen und Männer im Alter von 18 bis 74 Jahren in Deutschland. Aus dem Gesamtumfang von ca. 59.318.000 Personen wurde eine repräsentative Stichprobe von 1.007 Personen gezogen.