HISTORIE

Unserer Geschichte ist geprägt von Wandlungsfähigkeit und Innovation

Begonnen hat Grevens Unternehmensgeschichte 1827 mit Anton Greven. Durch seine Erfassung der Haushalte und Gewerbetreibenden in Köln wurde der Grundstein unseres späteren Kerngeschäfts gelegt. In fünf Generationen überstand das Unternehmen Höhen und Tiefen. Nach der Zeit des Zweiten Weltkrieges und der weitreichenden Zerstörung der Greven-Gebäude durch Luftangriffe, waren es die engagierten Mitarbeiter, die den Verlag wieder aufbauten. 

Als Sigurd Greven - die letzte Generation der Grevens - starb, war es seine Frau Irene, die die drängende Digitalisierung des Verlags vorantrieb und die Greven-Unternehmen mit einfühlsamer, aber auch durchsetzungsfähiger Hand leitete. Das ebnete den Weg für unseren heutigen starken digitalen Geschäftszweig. 

Wir sind auf dem neuesten Stand der Digitaltechnik und bieten unterschiedlichste Dienstleistungspakete zum Erstellen von Websites, Online-Marketing und Social Media an. Greven hat sich zu einem Hafen für Digitalagenturen entwickelt, die auf dem deutschen Markt fest verankert sind. 

Greven hat bisher noch immer die richtigen Antworten auf die Erfordernisse der Zeit gefunden. Wir sind traditionsbewusst, indem wir den Blick in die Zukunft richten. 

ANTON GREVEN - WIE ALLES BEGANN...

Anton Greven (1782-1870) gründet in der Schildergasse Nr. 60 den Greven Verlag. Was er als Polizeisekretär angefangen hat, setzt er nun professionell auf der Grundlage seiner amtlich erstellten Listen um: Er war dafür verantwortlich ein Verzeichnis mit allen Haupt-Hausbewohner zu erstellen, woraus sich später das "Kerngeschäft" des Greven Verlags entwickelte. Und er hat eine weitere bahnbrechende Idee: Er fertigt Listen an, auf denen er festhält, welche Handelsreisenden sich gerade in Köln aufhalten. Diese Listen, die er Fremden-Blatt der Stadt Köln nannte, druckte er in seinem Verlag, damit heimische und auswärtige Geschäftsleute zueinander finden: eine Art Kontaktbörse auf Papier, die ab 1828 täglich erschien. Dies war das Fundament für die späteren Verzeichnisse. Nach seinem Tod 1870 wurde der Verlag von seinen Söhnen und Enkeln fortgeführt, und auch für sie hatte Kundennähe oberste Priorität: So entwickelten sie den passenden Service zum aufkommenden Telefon. Ab 1883 enthielten die Adress-Bücher auch ein Verzeichnis der Fernsprechstellen, sprich: ein Telefonbuch für Köln. 

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DIE MÄNNER WAREN IM KRIEG UND DIE FRAUEN IN DER GESCHÄFTSFÜHRUNG

Hedwig Greven (1859-1943) übernahm im Jahr 1917 die Geschäftsleitung, nachdem 1910 zuerst ihr Ehemann Anton Carl Greven gestorben war und dann im ersten Weltkrieg auch ihr Sohn Wilhelm Richard an der Front ums Leben kam. Hedwig bewährt sich als eine umsichtige Geschäftsführerin, die den Verlag durch die Jahre der Kriegs- und Nachkriegszeit und die Inflation brachte. Selbst während der Weltwirtschaftskrise, in denen die Greven-Unternehmen ums Überleben kämpften, entließ Hedwig keinen einzigen ihrer Mitarbeiter. Sie führte die Verlagsgeschicke bis 1932 und verstarb am 22 Februar 1943.

WER FÜR GREVEN ARBEITET, IST TEIL DER FAMILIE

Schon seit der Firmengründung im Jahre 1827 sind die Greven-Mitarbeiter der wichtigste Sockel, auf dem der Erfolg des Unternehmens fußt. Während der Zeit des zweiten Weltkrieges wurde am 29. Juni 1943 der Verlag in der Brückenstraße durch Spreng- und Brandbomben der Alliierten völlig zerstört. Auch das Verlagshaus in der Weyerstraße 19 wird durch Luftangriffe so stark beschädigt, dass große Teile nicht mehr nutzbar waren. Damals waren es die die engagierten Mitarbeiter, die den Verlag wieder aufbauten.

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DIE LETZTE GENERATION

Sigurd Greven (1908-1981), der Sohn von Wilhelm Richard Greven und seiner Frau Claire Greven, übernimmt die Firmenleitung. Der Greven Verlag ist 1932 in der fünften Generation angekommen. Vor Sigurd liegt die schwerste Zeit der Firmengeschichte: Im Verlag muss vieles umgestellt und modernisiert werden. Der Umsatz geht zurück, da immer mehr Kölner Bürger Adressen nicht mehr im Adressbuch nachschlagen, sondern dafür das Fernsprechbuch nutzen. Sigurd bemüht sich, trotzdem niemanden zu entlassen. Der Greven Verlag gibt zum ersten Mal Kreis-Adressbücher heraus, für den Landkreis Köln, den rheinisch-bergischen Kreis, den Siegkreis, Euskirchen und Schleiden. 

DER BEGINN DER DIGITALEN AUSRICHTUNG DURCH IRENE

Irene Greven (1927–2015), die mit Sigurd verheiratet war, erwies sich nach dem frühzeitigen Tod ihres Mannes im Jahr 1981 als eine große Stütze des Verlags. Sie übernahm als Hauptgesellschafterin die Geschäftsleitung des Greven Verlags. Es war Irene, die die zwingend nötige Digitalisierung des Verlags vorantrieb und die Greven-Unternehmen mit einfühlsamer, aber auch durchsetzungsfähiger Hand leitete. Für die kinderlose Irene wurde der Verlag samt seinen Mitarbeitern zu ihrer „Großfamilie“. 2001 legt Irene Greven nach 43-jähriger Tätigkeit die Geschäftsführung aller Firmen der Greven Gruppe nieder. Mit dem Tod Irene Grevens im Jahr 2015 ging die Firmengruppe ins Eigentum der von ihr gegründeten gemeinnützigen Irene und Sigurd Greven Stiftung über. 

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DER DIGITALE WANDEL

Seit 2007 hat Greven erfolgreich den digitalen Weg eingeschlagen. Was zunächst mit Beteiligungen an golocal.de und billiger.de angefangen hat, ist heute ein breites und vielfältiges digitales Produktportfolio, das ständig wächst. Zu den Produkten gehören u.a. Webseiten, Suchmaschinenwerbung, Bannerwerbung, Social Media und vieles mehr. Seit 2013 sind wir eine der ausgewählten Premium Partner von Google und seit 2017 Bing-Partner. Durch unsere Leidenschaft für digitale Produkte und unser Bestreben, digital bundesweit zu wachsen, erzielen wir Jahr für Jahr ein starkes digitales Umsatzwachstum und gehen so mit optimaler Aufstellung in die digitale Zukunft. Heute beschäftigt die Greven-Gruppe, zu der auch die TWT Digital Group gehört, rund 550 Mitarbeiter, darunter ca. 105 bei Greven Medien.

Greven überzeugt seit 200 Jahren mit Wandlungsfähigkeit und Innovationskraft

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